Aspekte des Release-Begriffs: Überprüfbarkeit der Release-Konformität

Im heutigen Beitrag möchte ich auf einen wichtigen Aspekt des Release-Begriffs hinweisen, der direkt mit der bereits früher angesprochenen Klasseneinteilung von Produkten zu tun hat. Wir hatten im Beitrag
Erste Eingrenzung des „Release“-Begriffes
festgehalten, dass ein konkretes einzelnes Produkt nur dann release-konform ist, wenn es die im CRF („Catalog of Release Features“) vorgegebenen Eigenschaften erfüllt. Wie können wir aber wissen, ob ein konkret vorgelegtes Produkt diesen Vorgaben genügt? Dies führt uns einem weiteren wichtigen Element, das im Begriff des „Releases“ mitschwingt:

Die Eigenschaften eines als release-konform deklarierten Produkts, das als Ergebnis eines Entwicklungs- oder Fertigungsprozesses entstanden ist, müssen durch wohl definierte Verfahren überprüfbar und abnehmbar sein. Über Releases definierte Produkte sind also immer QS-fähig unter vordefinierten Einsatzkriterien.

Das bedeutet auch: Die Definition einer Eigenschaft im CRF muss – zumindest im Prinzip – erken­nen lassen, wie diese Eigenschaft am späteren Produkt verifiziert werden kann.

Aus meiner Erfahrung kann man den Punkt der QS-Fähigkeit eines Produktes im speziellen Kontext von SW-Releases nicht genug betonen; an dieser Eigenschaft machen sich etliche Kontroll- und Steuerungsaktivitäten im Entwicklungs- und Fertigungsprozess fest – und zwar ganz unabhängig vom Kontext, in dem zu einem Release gehörige Produkte ein­gesetzt werden.

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